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Sep 10 2014

Beauty Wissen #5 – Was versteht man unter Conditionern?

Beauty Wissen

 

Auch im September beantwortet Stefanie Fastnacht eine Beauty Frage in “Das PTA Magazin” und ich zeige euch was die Antwort ist.

Damit auch alles beim Rechten ist hier nochmal kurz eine Standard Phrase von mir bei diesem Thema :D

—> Der Text ist zu 90% Original übernommen worden, alle Rechte und Inhalte liegen bei dem Springer Gesundheits- und Pharmazieverlag GmbH (Springer GuP). <—

Hier sind die schon erschienen Beauty Wissen – Antworten

#1- klick mich

#2 – klick mich

#3 – klick mich

#4 – klick mich

 

Die Frage:

Was versteht man unter Conditionern?

 

Die Antwort:

 

Conditioner kommt aus dem Englischen von „to condition = formen, gestalten“. Im allgemeinen Sprachgebrauch steht das Wort vor allem für Haarspülungen, aber auch Haarkuren. Unterschieden werden Rinse-off-Produkte, die nach der Wäsche aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit ausgespült werden. Leave-in-Formulierungen verbleiben dagegen im Haar. Auch Kombinationen aus Shampoo und Spülung (2 in 1) sind erhältlich.
Hauptbestandteile von Conditionern sind Wasser, Emulgatoren Pflegestoffe wie quartäre Ammoniumverbindungen (Quats), Silikone (z. B. Cyclopentasiloxane, Dimethicone), Pflanzenextrakte, Panthenol, Feuchthaltesubstanzen wie Hyaluronsäure, Aminosäuren und Duftstoffe. Wichtigste Funktion der Siliko-
ne ist es, das Kämmen zu erleichtern und Glanz zu verleihen.Quats wiederum lagern sich mit ihrer positiven Ladung bevorzugt an geschädigte Stellen der Haaroberfläche an, da dort durch die Bildung von Cysteinsäure ein Überschuss negativer Ladung vorhanden ist. In Folge lässt die Reibung zwischen den
einzelnen Haaren nach. Aminosäuren (z. B. Lysin, Tyrosin) befeuchten und verbessern Zug- und Reißfestigkeit.
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Produktbeispiele*

Produkt Firma Besonderheit
Furterer Volumea Pflege
Spülung

 

Pierre Fabre Dermo-Kosmetik
Johannisbrotbaumextrakt
Chicorée-Extrakt
feines Haar
Plantur 39 Spülung feines
Haar
Dr. Kurt Wolff
Coffein
Extrakt aus weißem Tee
Panthenol
Olivenöl Spülung Limoni di
Amalfi

 

Dr. Theiss Naturwaren
kaltgepresstes Olivenöl
Mandelblütenextrakt
Zitronenextrakt
haarkräftigend
Phyto Phytobaume Repair
Spülung

 

Medipharma cosmetics
Aminosäuren
Ceramide
Granatapfel-Extrakt
Hyaluronsäure
strapaziertes, brüchiges Haar
Physiogel® Scalp Care
Shampoo und Spülung

 

Stiefel
Panthenol
trockenes Haar, empfindliche
Kopfhaut

*ohne Anspruch auf Vollständigkeit

 

 

Rat der Expertin

 

Die Schuppenschicht (Kutikula) schützt das Haar. Ist es gesund, liegen die Schuppen eng und glatt aneinander. Waschen, Föhnen, aber auch Umwelteinflüsse wie Sonne, Wind oder Chlorwasser schädigen die
Kutikula: Die Schuppen stehen ab oder brechen, und es bildet sich die erwähnte negative Ladung an der Oberfläche. An  „Bad Hair Days“, sorgen Spülungen für bessere Kämmbarkeit und Glanz.
Hier ist aber ganz wichtig , dass „viel“ nicht immer „viel hilft“.
Denn wie bei der Hautpflege auch, müssen Shampoos, Spülungen oder Masken dem jeweiligen Haarzustand angepasst werden. Im Gegensatz zu Shampoos enthalten Conditioner größere Mengen an pflegenden
Inhaltsstoffen. Insbesondere bei feinen oder fettigen Haaren beschwert zu intensive und nicht richtig ausgespülte Pflege das Haar.
Die Frisur fällt dann in sich zusammen und sieht strähnig aus.
Lange Mähnen – vor allem in den Spitzen – Dauerwellen oder Colorationen mögen es dagegen reichhaltiger. Hier beugen Spülungen nach jeder Wäsche Austrocknung und Spliss vor.
 .

Stefanie Fastnacht

Stefanie Fastnacht ist PTA, Apothekerin und Kosmetikfachberaterin (HAV). Sie ist Autorin vieler Artikel, in denen neben Hauterkrankungen immer auch die Hautpflege eine wichtige Rolle spielt
 
Solltet Ihr Fragen haben, dann immer schön darauf los schreiben. Ich gebe mein bestes euch zu helfen 😀

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